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Chancen und Gefahren? Kompetent wegschalten! Drei Viertel aller Eltern glauben, das Internet sei gefährlich. Aber fast genauso viele wünschen sich, dass ihre Kinder den Umgang mit PC und Internet frühzeitig erlernen. Zu einer kompetenten Nutzung des Netzes gehört es eben auch, Gefahren rechtzeitig zu erkennen. Hintergrund
Böse Überraschungen vermeiden – Nepp im Netz
Wenn Lucy (16) ein Referat für die Schule vorbereiten muss, nutzt sie gerne das Internet zur Informationssuche. Neulich machte ihr eine besonders schwierige Englisch-Aufgabe unerwartet große Probleme. Umso glücklicher war sie, als sie bei ihrer Suche auf eine Internetseite stieß, die einen fertig ausgearbeiteten Text zu ihrem Thema anbot. Ohne lange nachzudenken, schickte sie gleich die geforderte SMS an die angegebene Nummer, um ihren Zugangscode zu erhalten. Immerhin stand da ja groß, dass die Anmeldung „gratis“ sei. Als auf ihrer Handyrechnung zwei Wochen später ein Betrag von fast einhundert Euro für eine „Abo-Gebühr “ auftauchte, war Lucy geschockt.
Lucys Eltern wollten den geforderten Betrag keinesfalls bezahlen. Es kostete sie eine Menge Stress, sich gegen die haltlose Forderung zu wehren. Sie mussten sogar zu einem Anwalt gehen. Immerhin sorgte der dafür, dass Lucy die Rechnung nicht bezahlen musste. So etwas möchten Lucy und ihre Eltern in Zukunft nicht noch einmal erleben.
Schwarze Schafe
Ob Hausaufgabenhilfen oder andere zwielichtige „Gratis“-Dienste – unseriöse Anbieter machen sich häufig die Arglosigkeit von Kindern und Jugendlichen zunutze. Zwar sollen eine Reihe von Gesetzen die Abzocke im Netz verhindern, doch die Anbieter solch zweifelhafter Leistungen finden immer wieder neue Lücken, die sie für ihre üblen Machenschaften nutzen.

Ein weiteres Ärgernis stellen unerwünschte Suchergebnisse dar: Vermeintlich harmlose Treffer entpuppen sich plötzlich als anstößige Inhalte, die nicht das Geringste mit dem gesuchten Begriff zu tun haben. Manche Anbieter manipulieren ihre Seiten gezielt, um Jugendliche darauf zu locken.

Gegen einige dieser Risiken kann man sich durch Filterprogramme und andere technische Vorkehrungen schützen. Darüber hinaus sollten Eltern ihre Kinder über mögliche Gefahren im Netz aufklären und mit ihnen Absprachen treffen, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie auf zweifelhafte Seiten stoßen.
Denken Sie daran
Um Kinder vor unseriösen Angeboten im Netz zu schützen, können Sie Folgendes tun:
Nutzen Sie die Jugendschutzfunktionen, die Suchmaschinen wie MSN Live Search bieten, um unerwünschte Inhalte aus den Suchergebnissen zu filtern.
Aktivieren Sie den Popup-Blocker des Internet-Explorer, um unerwünscht aufspringende Fenster zu unterdrücken.
Nutzen sie Jugendschutzsysteme wie Microsoft Windows Live OneCare Family Safety um problematische Seiten zu blockieren.
Melden Sie betrügerische Angebote umgehend der Freiwilligen Selbstkontrolle der Multimedia-Diensteanbieter FSM. Unterstützung beim Kampf gegen Abzocke im Netz erhalten Sie auch bei den Verbraucherzentralen.
Sprechen Sie mit ihren Kindern über die Tricks der Internet-Abzocker und klären Sie sie über mögliche Gefahren auf. Lassen Sie sich Webseiten zunächst erst zeigen, bevor Ihre Kinder irgendwelche – auch vermeintlich kostenlosen – Dienste nutzen.
Für Jugendliche ist das Internet eine wertvolle Quelle von Information und Unterhaltung. Doch das Netz hat auch viele schlechte Seiten. Um sich vor unseriösen Angeboten im Netz zu schützen, muss man genau hinsehen.
Weiterführende Informationen
MSN
MSN und Windows Live Hilfecenter: Dieser Ratgeber gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte, die Eltern kennen sollten, damit ihre Kinder sicher online surfen.
[ www.msn.de | 29.05.2008 | 10:31 ]
Internauten
Die Internauten fördern die Medienkompetenz von Kindern und geben Tipps für eine sichere und kompetente Nutzung des Internet.
[ www.internauten.de | 29.05.2008 | 10:33 ]
Klicksafe.de
Auf europäischer Ebene initiiert, fördert Klicksafe.de die Medienkompetenz im Internet. Die Zielgruppen dieser Kampagne sind neben der breiten Öffentlichkeit vor allem Kinder und Jugendliche, Eltern, Pädagogen, Multiplikatoren sowie Anbieter von Internetseiten.
[ www.klicksafe.de | 29.05.2008 | 10:34 ]
Social Bookmarks – was steckt dahinter?

Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.

Wie nutzt man Social Bookmarks?
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